Wer führen will, darf!

Wer führen will, darf!

Wir alle entscheiden selbst, wofür wir unsere persönliche Macht einsetzen. Wartest Du immer noch, bis man Dir Verantwortung überträgt? Dann musst Du Dich nicht wundern, wenn sich nichts ändert! Oder wenn die Änderungen, die Du Dir wünschst, nicht eintreten. Denn dann ändern andere - das, was sie verändert haben wollen.

Und Du wirst ständig damit konfrontiert...

…dass es immer schwieriger wird, selbst etwas zu bewirken. Denn Veränderungen finden auch ohne Dich statt – immer! Und diese Veränderungsprozesse bieten ständig neue Varianten von Verantwortungsfeldern. Es ist wahr, JEDE und JEDER kann Verantwortung übernehmen. Es gibt keinen unbedeutenden oder überflüssigen Beitrag, wenn wir uns von unserer Verantwortung für uns selbst leiten lassen. Statt von anderen zu erwarten, dass diese “es schon richten werden” oder Du sie zwingen könntest, in Deinem Sinne zu handeln: Entscheide selbst, zu welcher Änderung Du beitragen willst und dann handele! Suche Dir Partner mit dem gleichen Ziel, schließe Dich anderen an, die etwas Besseres erreichen wollen. Und übernimm die Verantwortung für Dich. Auch alles das, was Du nicht tust oder was Du gegen besseres Wissen tust, tust Du aus eigener Entscheidung.

Fangen wir klein an:

Wie oft opfern Sie freiwillig etwas von Ihrer eigenen Lebenszeit, um den persönlichen Plänen anderer entgegen zu kommen? Ich denke hierbei nicht nur an die Verlagerung von Arbeit in die Freizeit oder die Mehrarbeit für andere, sondern auch an das Ausbügeln vermeidbarer Fehler, die Nachbearbeitung fehlgeleiteter Prozesse, die Zeitverluste durch Planungsfehler und so weiter. Sie können diese Liste gewiss mit eigenen Beispielen ergänzen. Natürlich lassen Sie sich zu solchen Opfern nicht einfach hinreißen, dafür muss es schon triftige Gründe geben. Sie tun dies auch nicht einfach nur so, es muss Ihnen schon sinnvoll erscheinen. Aber welchen Sinn geben Sie selbst diesen Zeit- und Kraftopfern? Wie oft erscheint es Ihnen sinnLOS, dass man Ihre Zeit, Ihre Energie, Ihre Opferbereitschaft in Anspruch nimmt? Und warum opfern Sie (sich) dennoch?

Also:

– Statt andere anzuklagen und zu verurteilen, weil sie angeblich nichts, zu wenig oder das Falsche tun,
– Statt auf Lob und Anerkennung für Deine scheinbare Bescheidenheit zu hoffen,
– denke lieber gemeinsam mit anderen darüber nach, was wirklich sinnvoll und nützlich ist, um die Welt durch Deinen eigenen Beitrag besser zu machen! Wie lang ist die Liste Deiner “Guten Taten”? Und sind diese Taten auch nach 3 Tagen, nach 3 Monaten, nach 3 Jahren noch “Gute Taten”? Wenn ja, mach die Liste länger, wenn nein, verändere sie! Fehler sind zulässig, wenn sie schnell und gründlich korrigiert werden. Nichts tun, um keine Fehler zu machen, trägt nie zum Besseren bei.
Und nur, falls das bisher nicht klar geworden ist: Schaden anzurichten, um andere aufzurütteln, ist KEIN Beitrag zum Besseren!

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