12 MONATE EXKLUSIV FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE.

12 Monate voller Impulse und Antworten. Viele Menschen sprechen nicht gern über das Thema MACHT. In meinem Jahresprogramm brechen wir genau dieses Tabu und sprechen darüber, was genau DICH bewegt. Nach diesen 12 Monaten siehst Du den Umgang mit der MACHT aus einer völlig neuen Perspektive – denn hier geht es genau um Deine Fragen, Ängste und Einstellungen zum Thema MACHT. Und damit Du Deine neuen Erkenntnisse auch für Dich verinnerlichst, beenden wir das Programm für Dich mit einer Integrationshypnose. 

Meine Story wie ich zu MEINEM Thema kam

Die Idee, mich auf Fragen des Umgangs mit Macht und Machtmissbrauch zu fokussieren, habe ich meiner Biografie zu verdanken:  1986 wurde mein Mann im Auftrag des Außenministeriums der DDR in den diplomatischen Dienst delegiert und von diesem an das Generalkonsulat in Kiew / Hauptstadt der Ukraine entsandt. Wie es üblich war, mit der ganzen Familie. Er war als Vizekonsul für die konsularische Betreuung von mehr als 300 DDR- Studenten und die Hochschulkooperationen in Moldawien, Weißrussland und der Ukraine verantwortlich. Ich arbeitete in dieser Zeit an der Kiewer Schewtschenko-Universität und unser Sohn besuchte eine sowjetische Allgemeinbildende Schule. Wir waren ganz alltäglich, unmittelbar, persönlich von internationalen  “Machthabern” verschiedener Ebenen,  Kulturkreise und  Wirkungsfelder umgeben. 

Nach vierjährigem Auslandseinsatz kamen wir 1990 zurück – in ein Land, das es nicht mehr gab! Die DDR befand sich in Auflösung. Besonders schnell ging das im akademischen Bereich. Dementsprechend wurden wir beide am ersten Tag unseres Dienstantritts nach Ende des Auslandseinsatzes fristlos gekündigt. Begründung: Sie waren vier Jahre lang nicht hier tätig – dementsprechend werden Sie jetzt auch nicht gebraucht. Gleichzeitig wurden landesweit ganze Wissenschaftsbereiche in einem Verwaltungsakt gestrichen. Das betraf also nicht nur uns persönlich. Diese Umstrukturierung der akademischen Landschaft war nur ein Teil der „Abwicklung“ eines ganzen Staates.

Es folgte Arbeitslosigkeit, intensive Stellensuche, eine Unmenge erfolgloser Bewerbungen. Ich wurde jedes Mal schnell als überqualifiziert eingestuft. Alle Stellen, die meiner Qualifikation entsprachen, waren bereits mit Kollegen besetzt, die zum Teil weniger qualifiziert waren, aber aus den alten Bundesländern kamen. Es sah so aus, als dürfte ich wegen meiner Ost-Biografie in Zukunft nur noch als selbstständige Versicherungsvertreterin oder im MLM-Vertrieb arbeiten.

Ich war aber fest entschlossen, mein solides Wissen und meine Erfahrungen als Grundlage für meinen Beruf zu nutzen. Es gab viele Empfehlungen und Ratschläge, kleiner zu denken, doch lieber etwas bescheidener zu sein und kürzer zu treten – die erstbeste sich bietende Arbeit anzunehmen und “ganz unten” neu anzufangen.

Aber ich war promovierte Philosophin, inzwischen 40 Jahre alt und hatte keine Berufsausbildung.

Außerdem beschäftigte mich dieser Prozess der massenhaften Entwertung von Berufsbiografien, den ich täglich erlebte. Die Flure in den Arbeitsämtern waren übervölkert von gut ausgebildeten, arbeitswilligen und verzweifelten Menschen, die aus den verschiedensten Gründen nicht in die alten Bundesländer auswandern konnten oder wollten. Deren bisherige Lebensarbeit war plötzlich sinnentleert , sie konnten keine Zukunft für sich erkennen.

Als ich mit meiner Arbeitsberaterin darüber in eine kurze Diskussion geriet, bekam ich von ihr spontan einen Einsatz als Dozentin in einer „AFG-Maßnahme“ angeboten. Klar, ich hatte ja schon Studenten unterrichtet. Mit Staats- und Verwaltungsstrukturen kannte ich mich  aus, wusste viel über soziale Zusammenhänge und hatte sogar eine Facultas Docenti (Lehrbefähigung für Hochschulen) – galt also als qualifiziert. Das passte und reizte mich auch. Ich musste mich NUR noch selbstständig machen, so wurde ich Trainerin und später Coach. Dazu mehr in: Meine Vorbilder und Mentoren.

Ohne sie wäre ich heute nicht das, was ich im Laufe der Zeit geworden bin: Meine Vorbilder, Mentoren und Lehrer.

Die Lehrer aus meiner Schulzeit haben mich, so gut sie eben konnten, vorzubereiten versucht auf das Leben, das sie zu kennen meinten. Irgendwie lag das – auch aus ihrer Sicht – ziemlich weit in der Zukunft. Deshalb gaben sie mir die wesentlichsten Basics mit auf den Weg – Lesen, Schreiben, Rechnen, Streit vermeiden, Anstrengungen unternehmen und Fehler ausmerzen. Nichts davon möchte ich NICHT können, aber ausreichend war das noch nicht!

In meinen Studenten- und frühen Berufsjahren kamen dann die ersten Vorbilder und Mentoren für das wahre Leben zu den Hochschullehrern dazu, die mir in erster Linie Wissen zur Verfügung stellten. Meine Vorbilder waren so etwas wie Wegweiser. Sie konnten sozusagen als Beweis gelten, dass Ziele erreichbar sind. Mentoren waren dagegen eher Helfer und Unterstützer, die meine Entwicklung wohlwollend aber nicht ohne Kritik begleitet haben, jedoch ohne Vorgaben und ohne mir Grenzen zu setzen. Bis heute bin ich froh und dankbar, diese Vorbilder und Mentoren an meiner Seite zu wissen. Denn dass ich mich in die Selbständigkeit gewagt habe, verdanke ich zum großen Teil ihrer Unterstützung. Aber ganz besonders viel lernte und lerne ich bis heute immer wieder von meinen Kunden!

Mein erster Kurs als selbständige Trainerin war eine Maßnahme nach § 41a AFG (eine „notwendige Anpassungsqualifizierung“). Diesen Auftrag bekam ich 1993 von der Bundesanstalt für Arbeit, dem damaligen Arbeitsamt in Sömmerda/Thüringen. Ich sollte 45 schwer vermittelbaren Teilnehmern im Alter zwischen 38 und 55 Jahren über 6 Wochen in täglich 8 Unterrichtseinheiten die Systeme der Bundesrepublik, der Marktwirtschaft, der Arbeits- und Sozialverwaltung usw. erklären. Denn in diesen Systemen mussten sie sich ab sofort orientieren, wenn sie ihre Ansprüche auf „Existenzsicherung“ befriedigen wollten. Es gab nur ein Problem: 2/3 meiner Kursteilnehmer waren funktionale Analphabeten! Sie konnten mit Mühe ihren Namen, ihr Geburtsdatum und ihre Anschrift auf Dokumente setzen, deren Inhalt sie aber nicht verstanden. Was nützte es also, Ihnen zum Beispiel den Sinn von Unterhaltsanträgen zu erklären, wenn sie diese nicht lesen, nicht verstehen und demzufolge nicht richtig ausfüllen konnten? Wie sollte ich oder sonst jemand diesen Menschen helfen können?

Mir wurde blitzartig innerhalb von Sekunden an meinem ersten Tag in diesem Kurs klar, wie tief der Wende-Riss durch die Biografien von Millionen Menschen ging. Und ich verstand, wo meine Aufgabe war: Mein Wissen und meine Erfahrung zur Verfügung zu stellen, damit Menschen die Umstände ihres Lebens nicht als Schicksal erdulden müssen, sondern selbstbestimmt das für sie Beste daraus machen können. Eine Riesen-Aufgabe, die mein ganzes Leben ausfüllen würde.

Ich bin noch heute den Teilnehmern meines ersten Kurses dankbar dafür, dass sie mir in dieser einen Schock-Sekunde die Augen geöffnet haben, dafür

  • dass jeder Mensch wertvoll ist, unabhängig von Beruf, Geschlecht, Alter, sozialem Status
  • dass Bildung in vielfältigster Form funktioniert – und fehlt
  • dass jeder Verwaltungsakt eine Form der Machtausübung ist
  • dass Macht nicht „von oben“ kommt
  • dass es für jedes Problem mehrere machbare Lösungen gibt
  • dass Kooperation die Basis des Überlebens ist
  • dass Wettbewerb NICHT motiviert, sondern Ressourcen verbrennt.

Und dafür,

  • dass ich nie genug weiß, immer weiter lernen will und dass ich gebraucht werde
  • und dass mein Wissen geschätzt wird, wenn es für andere Nutzen bringt.

Ich habe seitdem in vielen anderen Kursen, Trainings und Coachings noch viele andere Schwierigkeiten kennengelernt, mit denen Menschen durch die Umstände ihres Lebens konfrontiert werden und ich habe gelernt, Lösungen zu suchen und zu finden, die den Menschen ihre eigene Macht bewusst machen und ihre Selbstverantwortung zurückgeben.

Dabei habe ich selbst von großartigen Kollegen gelernt. Neben zahlreichen Lehrern meiner Schulzeit und den Hochschullehrern aus dem Anfang meiner Berufslaufbahn können hier nur einige wenige meiner Trainerkollegen und Coaches erwähnt werden. Besonders dankbar bin ich Dr. Karl Werner Ehrhardt, Hanns-Georg von Wolff († 2020), Vera F. BirkenbihlMartin WeissDr. Gerardo O.-EbertEberhard und Maxi Frey, Herrmann SchererAlfred Himmelweiss und noch vielen anderen. Ganz besonderer Dank gilt meinem langjährigen Ehemann und Geschäftspartner Dr. Bernd Rasmussen († 2010) für seine Ausdauer, Zuverlässigkeit und ständige Ermutigung. Wir alle haben gemeinsam viele Schwierigkeiten gemeistert und bemühen uns weiter. Ohne dieses hoch kompetente Netzwerk von Freunden und Kollegen wäre ich heute nicht die, die ich bin.

Ja, ich bin dabei und buche:

Was ich NOCH anbiete

Coaching

Ihre Begleitung im Führungsalltag:

Es wäre ideal, wenn Sie eine kompetente und vertrauenswürdige  Gesprächspartnerin außerhalb Ihres Berufsumfeldes hätten? Ehe Sie sich für ein Coaching entscheiden, sollten wir uns kennenlernen. So kann ich Sie vorab informieren, wie wir gemeinsam Lösungen zu einem aktuellen Problem oder zu immer wieder auftretenden schwierigen Themen finden. Ein kompetenter Rat, der genau zu Ihrer Situation passt, ergibt sich meist sofort.

Nach dem ersten Gespräch haben Sie mehr Klarheit.

Seminare

Sie wissen es schon:

Die besten Erkenntnisse gewinnt man gemeinsam. Der Umgang mit Macht und auch mit Machtmissbrauch wird in keiner Ausbildung gelehrt. Doch gerade dafür brauchen Sie, wie alle verantwortlichen Funktionsträger, spezielles Wissen. Erleben Sie in kleinen Gruppen genau die passende Kombination aus wissenschaftlichem Knowhow und praktischer Erfahrung aller Teilnehmenden.

Gemeinsam profitieren wir alle für noch bessere Führungsqualität.

Keynotes & Vorträge

Keynotes für Firmen- oder Kunden-Events:

Sie möchten bei Veranstaltungen mit inspirierenden Keynotes oder mitreißenden Vorträgen für neue Herausforderungen einstimmen? “Macht” ist ein Thema, das jeden interessiert, weil jeder betroffen ist! Und alle Vorträge können zu echten Motivationstreibern werden, denn sie lassen sich mit Diskussionsrunden zu Ihren Themen gut kombinieren.

Vor jeder Aktion braucht es Motivation durch Inspiration.